Schnee vs. Powder

Wer hat den besten Schnee & warum es sich in USA/Kanada besser Powdern lässt.

Einmal durch den perfekten Powder gleiten! Das wünscht sich jeder Skifahrer/Snowboarder. Es gibt insgesamt 17 Arten von Schnee angefangen bei Neuschnee über den beliebten Champagne-Powder, zu Feuchtschnee bis zum Windharsch. Aber wo liegt wirklich der beste Schnee und wann ist Schnee – Schnee bzw. Powder?

Snow Ghosts - so heissen die vom Wind und Wetter bizarr verformten Bäume die mit ihrer unglaublichen Widerstandskraft den Elementen harrenSnow Ghosts - so heissen die vom Wind und Wetter bizarr verformten Bäume die mit ihrer unglaublichen Widerstandskraft den Elementen harren

Im europäischen Raum ist Schnee der Überbegriff aller Arten, wenn wir aber von Powder reden, meinen wir den feinen Pulverschnee. Ganz besonders begehrt ist der bekannte Champagne-Powder, er gilt als weicher und trockener Schnee, der sich hervorragend zum Skifahren eignet. Der Name stammt ursprünglich aus den Rocky Mountains, dort herrschen die idealen Witterungsverhältnisse für den weichen Powder. In Kanada ist der Champagne-Powder von British Columbia bis Alberta gleichermassen anzutreffen. Auch gibt es in den europäischen Gletscherregionen den beliebten Powder, allerdings ist dies aufgrund unserer Witterungsbedingungen eher selten der Fall. Die empfohlene Reisezeit für die Champagne-Powder-Regionen in den USA/Kanada ist der Februar.

Wo lässt es sich also am besten Powdern bzw. warum man dafür in die USA/Kanada reisen sollte?

Wie bereits erwähnt ist das Vorkommen von Champagne-Powder in den USA/Kanada häufiger als in Europa, zudem gibt es erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Struktur der Skiresorts.

Das Gefühl der Erste zu sein, als Erster seine Spuren im Schnee ziehen.

Dieses Erlebnis hatte auch unser Spezialist Moritz Hofmann bei seiner ersten Ski-Safari durch die Rocky Mountains. Treffen wir hier vielfach auf stark bearbeitete Pisten, so gibt es dort kaum präparierte Abfahrten. Die Kosten für einen Skitag sind etwas höher als bei uns, denn die Pisten sind breiter und die Möglichkeiten der Runs vielfältiger. Das Personal ist sehr freundlich und die Stimmung ist entspannter, bestätigt Moritz. Der wesentliche Vorteil von den Skiresorts in Übersee ist aber das Erlebnis in der unberührten, ursprünglichen Atmosphäre Powdern zu können. An Neuschneetagen werden die normalen Pisten nicht geräumt, sodass man dem natürlichen Powder-Vergnügen im Pulverschnee nachgehen kann. Die Pisten sind gut gesichert und die Gebiete hegen einen aktiven Informationsaustausch im Hinblick auf die Lawinensituation. Täglich stehen den Touristen die neuesten Wetterinformationen zur Verfügung. Bekannt sind die Skiregionen auch für Ihre Freeride-Zonen, dort werden die Profis gefordert, denn Sprünge sind nicht selten. Aber keine Angst auch Nicht-Profis lassen sich vom Powder-Virus infizieren!

Tägliche Schnee-Kontrolle um die Sicherheit der Ski- und Snowboardfahrer zu garantierenTägliche Schnee-Kontrolle um die Sicherheit der Ski- und Snowboardfahrer zu garantieren

Da sich die Ski-Resorts in den USA/Kanada sehr unterscheiden und verschiedene Ski- und Snowboardfahrertypen ansprechen, eignet sich am besten eine individuelle Ski-Safari, um die sehr abwechslungsreiche Landschaft auszukosten. Mit dem Mietwagen reist man von einem Powder-Hotspot zum Nächsten und übernachtet dabei in den jeweiligen Skiorten. Betreffend den Unterkünften bei einer Ski-Safari ist für jedermann etwas dabei. Sie reichen von einfach, rustikal bis luxuriös mit tollem Rundum-Service, der die Skiferien auch neben der Piste perfekt abrundet. So besteht zum Beispiel bei grösseren Resorts wie Aspen, welches vier verschiedene Gebiete beinhaltet, die Möglichkeit sein Material am Abend nach dem fahren abzugeben und am nächsten Morgen bei der Talstation am neuen Ort wieder entgegen zu nehmen. Sie setzten wirklich alles daran ihren Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten, meint Moritz begeistert.

Exklusivtipp von Moritz: Mittagessen & Party im Cloud Nine Restaurant in Aspen Highlands. Bei gemütlicher Atmosphäre bietet das Lokal von Raclette & Fondue über Tatar bis zu riesigen Meeresfrüchteplatten praktisch alles an was das Skifahrerherz begehrt. Nach dem Essen verwandelt sich das Restaurant für ca. eine Stunde in eine wilde Aprés-Ski Bar. Die Musik wird laut, das Licht abgestellt und alle tanzen auf den Tischen und Bänken. Zusätzlich wird noch Champagner rumgespritzt. Ziemlich dekadent, jedoch ein unvergessliches Erlebnis «only in America».

Party hard everyday - nur im Cloud Nine in Aspen Highlands / © Hal Williams Photography Inc.Party hard everyday - nur im Cloud Nine in Aspen Highlands / © Hal Williams Photography Inc.

Die wichtigsten Schneearten:

  • Pulverschnee: glitzernd, leicht und locker. Pulverschnee fällt bei besonders niedrigen Temperaturen.
  • Champagne Powder: besonders weicher und trockener Pulverschnee fällt eher in höheren Gebieten mit Gletschernähe.
  • Feuchtschnee oder Sulzschnee: stark durchnässt. Das Wasser rinnt heraus und der Schnee ist eher schwerer.
  • Windharsch: hat eine dünne Kruste auf dem Schnee. Bildet sich bei feuchtem Wind.
  • Bruchharsch: ist gefrorener Schnee, bei dem die Oberfläche durchweicht und wieder gefroren ist.

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